Reale Beugungsbilder

Wie man an diesem alten Foto sieht, stimmen die simulierten zweidimensionalen Beugungsbilder gut mit der Realität überrein.

Gezeigt ist auf der einen Seite (links) die Beugung an einem gleichseitigen Dreieck mit rotem Laserlicht. Dieses wurde aus Rasierklingen gebastelt, denn es ist essentiell wichtig für ein schönes Beugungbild (ohne Störungen), dass die Ränder des Spaltes klar definiert sind. Dennoch kommt es in der Praxis zu Störungen, so dass das reale Bild nicht so „sauber“ aussieht, wie das simulierte. Außerdem wird intensives rotes Licht in der Realität als „weiß“ vom Auge bzw. von der Optik wahrgenommen, da die Intensität so hoch ist. Hingegen setzt das Computerbild laut verwendetem Algorithmus auf der anderen Seite (rechts) die höchste Intensität als RGB-Wert „rot“, also (255,0,0) und Intensität 0 als RGB-Wert „schwarz“, also (0,0,0). Dazwischen wird darüber hinaus entsprechend interpoliert. Hier ließe sich folglich das Modell verbessern, um realistischere Beugungsbilder zu simulieren.

Das reale Bild wurde übrigens 1999 am III. Physikalischen Institut A in Aachen aufgenommen. Damals waren die Digitalkameras schließlich noch nicht so hochwertig wie heute.

SH, 14.03.2019

Sei der Erste, der diesen Beitrag teilt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.