Das Versprechen des Henkers

Das Versprechen des Henkers

Einleitung

„Auch spielt das Zufällige, Unberechenbare, Inkommensurable eine zu große Rolle. Unsere Gesetze fußen nur auf Wahrscheinlichkeit, auf Statistik, nicht auf der Kausalität, treffen nur im allgemeinen zu, nicht im besonderen. Der einzelne steht außerhalb der Berechnungen.“

Dürrenmatt „Der Richter und sein Henker“ 1958, S. 15 ff.

Das folgende Rätsel über das „Versprechen des Henkers“ erzählte mir seinerzeit mein alter Mathelehrer in der Schule. Es ist eine Abwandlung vom Henkerparadoxon. Warum zum Henker ist es nur so kniffelig? 😉

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Schachrätsel

Schachtest

eigenes Bild, 08.2014

 

Spielidee:

Mit dem Springer mit regulären Zügen so schnell wie möglich (einen bestimmten Pfad oder) das ganze Schachbrett abwandern.

 

Ablauf:

Man setzt einen Springer in eine Ecke des Schachbretts und zieht mit so wenigen regulären Zügen wie möglich zum nächsten, direkt daneben liegenden Feld. Auf diese Weise macht der Springer der Reihe nach auf jedem Feld des Schachbrettes Station.

Also startet man zum Beispiel zuerst auf h1, dann zieht man mit drei Zügen nach g1, … nach f1 etc. später nach a1 dann auf a2, b2, c2, etc. bis ganz zum Schluss auf a8. Das ganze ist auch für passionierte Schachspieler nicht ohne, weil der Springer die komplizierteste Figur beim Schach ist.

Dieses kleine Spiel hat mir seinerzeit mein Vater beigebracht, und ich bin sicher, es ist schon sehr alt.

eigener Kommentar, 05.2016